TENNISCLUB     WEISS-BLAU    WÖRTH

Vereinschronik:

Am 15. April 1953 trafen sich ein Dutzend Damen und Herren im Hotel „Schöne Aussicht“ in Klingenberg und hoben die Tennisvereinigung Weiß-Blau Wörth aus der Taufe. Damals ein mutiger Entschluß, schließlich war Tennis vor über 60 Jahren alles andere als ein Breitensport. Der erste „1. Vorsitzende“ der Tennisvereinigung war Dr. Alois Wenzel, der 15 Jahre lang den Verein führte. Unter Führung von Dr. Helmut Schedl (1969 – 1975) trat der Verein dem Bayerischen Tennisverband bei und entwickelte sich fortan zum echten Sportverein für alle Wörther - 1971 wurde das erste Klubheim gebaut. Der „Macher“ Eich Hartung folgte 1975. Durch den sprunghaften Anstieg der Mitgliederzahlen war der Bau eines dritten Platzes im Jahr 1976 nötig. Die idyllische Lage am Main erlaubte jedoch keine zusätzliche Erweiterung mehr. Unter dem Vorsitzenden Herbert Bartsch wurde nach anderen Lösungen gesucht. Der neu gewählte Bürgermeister Erwin Dotzel hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine. Nun ging es in rasanter Geschwindigkeit vorwärts: Die Stadt stellte 1989 ein Gelände an der Presentstraße zur Verfügung. Die Planung begann, die Baugenehmigung wurde erteilt und schon 1990 konnte man auf der neuen Anlage auf fünf Plätzen die Medenspiele abhalten. Von 1990 bis 1993 wurde der Verein von Manfred Englert geführt. Erstmals wurde ein ausländischer Spielertrainer zur Verstärkung der ersten Mannschaft verpflichtet und eigene Übungsleiter für den Nachwuchsbereich eingesetzt. Im Jahre 1999 ging die zweite verdienstvolle Ära Erich Hartungs zu Ende und Reiner Wetzel wurde neuer Vorstand. In dieser Zeit wurde aus der Tennisvereinigung der „Tennisclub“. Sportlich befand sich der Verein in einem Erfolgshoch. Die Herren Ü40 spielten zu dieser Zeit sogar in der Landesliga.

Zum 50. Jubiläum im Jahre 2003 übernahm Michael Drechsler den Vorsitz im Verein und führte ihn erfolgreich in die neue 50iger Epoche. Seit 2007 ist Ralf Schellenberger am Ruder. Trotz der schwierigen Zeiten, mit denen die Vereine zu kämpfen haben, ist es gelungen die Jugendarbeit weiter auszubauen. In der Saison 2016 sind wir mit 9 Kinden- und Jugendmannschaften zu den Medenspielen gemeldet. Mit dem neuen Jugendbreitensportkonzept „Talentino“ trainieren die Kids in drei Lernstufen, die dem Alter angepasst sind. Durch die Kooperation mit der Tennisschule „Breakpoint“ von Nirmel Osmanovic werden die Jugendlichen darauf aufbauend intensiv im Tennissport unterrichtet. 

Der Erfolg der Jugendarbeit zeigt sich in der laufenden Saison - hier sind wir seit langer Zeit wieder mit zwei Herrenmannschaften und einer Damenmannschaft am Start.  

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